Die Laserkompaktzelle ist die kleinste Baureihe für das Laserschweißen von runden Bauteilen. Wellenteile und Rechteckkonturen sind eingeschränkt schweißbar. Die Anlage kann mit CO2-Laser als auch mit Festkörperlaser betrieben werden und ist wegen hauptzeitparalleler Beladung und der kurzen Umrüstzeiten für die Massenproduktion als auch für kleinere Serien geeignet.

Kompaktzelle

Massenproduktion

und kleinere Serien

Beladen mittels Roboter

Typische Bauteile

Beispiel: Pressen

Mit verschiedenen Layoutvarianten für Zusatzprozesse und Automatisierungsmöglichkeiten können weitere Fertigungsschritte zusätzlich zum Laserschweißen realisiert werden.

Funktionsablauf

  • Bauteile in Drehtelleraufnahme laden - manuell oder automatisiert 
  • Drehteller taktet
  • Bauteil wird ausgehoben und gegen Schweißbrille gespannt 
  • Drehachse (C) rotiert Bauteil während Schweißvorgang 
  • Parallel zum Schweißen und Spannen kann ein neues Bauteil beladen werden

Technische Daten

Verfahrwege: X = 250 mm Z = 250 mm (Optik) , C = n x 360° (Bauteil) , W: 100 mm (pneumatisch, Bauteil)
Steuerung: Sinumerik 840 D
Abmessungen (LxBxH): ca. 1200 x 2800 x 2240 mm ohne Laser und Kühler
Strahlquelle: Festkörper- und CO2-Laser, 1-6 kW
Taktzeit: ca. 15 Sekunden
Beladung: Automatisiert oder manuell über 2-Handbedienung
Max. Bauteil: Ø 200 mm x 70 mm (Höhe)

Laserverfahren / Prozesse: Laserschweißen
Schlagwörter / Stichworte: Kleinste Baureihe, runden Bauteile, Wellenteile, Rechteckkonturen, CO2 Laser, Festkörperlaser, kurze Umrüstzeiten, Layoutvarianten, Drehtelleraufnahme, Schweißbrille